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Die Welpenentwicklung im Mutterleib

 

 

 

 

Vor der Einnistung in die Gebärmutter (Uterus)

Befruchtung + 4 Tage:

 

Die erste Zellteilung hat stattgefunden, das Ei hat sich in zwei Zellen geteilt


Befruchtung + 5 Tage:

 

Die zweite Zellteilung hat stattgefunden, es sind jetzt 4 Zellen vorhanden


Befruchtung + 6 Tage:

 

Durch eine dritte Zellteilung erhöht sich die Zahl der Zellen auf 8

 

Befruchtung + 8 bis 9 Tage:

 

Das Morulastadium ist durch zelluläre Teilung von bis zu 16 oder 32 Zellen gekennzeichnet.

Während der Entwicklung der Morula produzieren die Gelbkörper (Corpora lutea) der

Eierstöcke Progesteron, um die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) für die

Einnistung der befruchteten Eizelle vorzubereiten.

Die Morula wandert in das Gebärmutterhorn und von da in den Uterus (Gebärmutter)

 

Befruchtung + 9 bis 12 Tage:

 

Die Eizellen entwickeln sich zu Blastocyten.

 

 

Übergang in das embryonale Stadium

 

 

Befruchtung + 15 Tage:

 

Ein Blastozyst hat sich gebildet, das Ovum hat eine neue Form als Hohlkörper angenommen,

bewegt sich noch frei im Uterus

 

Befruchtung + 17 bis 18 Tage:

 

Ein Blastozyst hat sich gebildet, das Ovum hat eine neue Form als Hohlkörper angenommen,

bewegt sich noch frei im Uterus. Aus dem Dottersack des Ovum beginnt sich die Plazenta

zu bilden.


Befruchtung + 20 bis 21 Tage:

 

Die Morula, welche nun aus Hunderten von Zellen besteht, kann nun als Embryo bezeichnet

werden. Er hat ein Grösse von etwa 1 cm im Durchmesser und beginnen sich in den

Wänden der Gebärmutterhörner einzunisten. Im Idealfall sind sie gleichmässig verteilt,

Überfüllung führt zu schlechten Entwicklungschancen und bei der Geburt zu schwachen

Welpen. Sie nisten sich nun in der Gebärmutterwand ein. Die Hündin leidet möglicherweise

unter morgendlicher Übelkeit aufgrund der hormonellen Umstellung oder Spannungen

in der Gebärmutter. Manche Hündinnen fressen ab dem 20. Tag für einige Tage gar

nichts oder zumindest sehr wenig. In der Regel pegelt sich ihr Fressverhalten danach

wieder ein. Viele Hündinnen sind jetzt besonders anhänglich.

In diesem Stadium wird das zentrale Nervensystem gebildet. In den folgenden 2 Wochen

wird der Embryo seine Form stark verändern, es sind die wahrscheinlich entscheidensten

Wochen für die Entwicklung zu einem gesunden Welpen (20-34 Tag)... obwohl man zu

dieser Zeit oft noch nicht genau weiss das die Hündin trägt. Deshalb ist es äusserst wichtig

die Hündin vor Infektionesquellen zu schützen, denn die Embryos sind gegenüber allen

Ereignissen , die der Hündin zustossen, sehr empfindlich.

 

Befruchtung + 21 bis 28 Tage:

 

Der Kopf hat begonnen, sich zu entwickeln und es bilden sich winzige Knospen, aus denen schliesslich die Vorderbeine werden. Gehirn und Wirbelsäule entwickeln sich.Während dieser Zeit bilden sich die inneren Organe. Die fötale Zirkulation hat sich entwickelt und das Herz schlägt. Die Ohren erscheinen am 26. Tag. Augenlider und Tasthaare bilden sich am 27. Tag und die Beine, Füsse und Zehen sind deutlich erkennbar, obwohl die Füsse zu diesem Zeitpunkt noch schwimmhäutig sind. Ab 22. Tag sind die Embryonen sichtbar. Der Herzschlag kann zur Diagnose der Trächtigkeit herangezogen werden. Anstrengende Aktivitäten sind jetzt zu vermeiden. Zu diesem Zeitpunkt ab ca. 25.Tag kann mit einer Ultraschalluntersuchung der Zustand der Trächtigkeit festgestellt werden.

Übergang in das fötale Stadium

 

Befruchtung + 29 bis 30 Tage:

 

Der Embryo hat eine ovale Form, einen Durchmesser von etwas 2,5 cm. Männliche und

weibliche Sexualmerkmale werden sichtbar, die Augenlider schliessen sich. Welpen,

die unter den geschlossenen Lidern keine Augen haben, würden in dieser Zeit missgebildet.

 

Befruchtung + 35 bis 45 Tage:

 

Bei der Hündin kann man eine Vergrösserung des Bauchumfangs feststellen, wenn ein Wurf durchschnittlicher Grösse vorhanden ist.

Die Ausbildung der Organe ist abgeschlossen. Die Föten sehen nun aus wie Hunde.

Kopf und Rumpf sind unterscheidbar. Das Geschlecht ist bestimmbar. Die Fellfarbe

beginnt sich zu entwickeln. Der Herzschlag der Föten ist per Stetoskop hörbar.

Die Zitzen der Hündin werden dunkler und schwellen an.

 

Befruchtung + 45 bis 55 Tage:

 

Schnelles Wachstum des Fötus. Wenn die Hündin einen durchschnittlichen oder grossen

Wurf trägt, kommt es zu Faltung der Gebärmutterhörner, wodurch sich ihre äusseren

Linien drastisch verändern. Diese Veränderung wird nicht sichtbar, wenn nur zwei bis

drei Welpen vorhanden sind. Aus den Zitzen kann man einen wachsartigen Propfen

drücken, gefolgt von wässriger Flüssigkeit. Die Welpen haben ca. eine Länge von

10-12 cm. Die Bewegungen der Welpen im Mutterleib sind leicht zu spüren und

auch von aussen zu sehen.

Die Hündin sollte jetzt nicht mehr mit anderen Hunden rauhe Spiele spielen oder

springen. Per Röntgenaufnahme lassen sich Anzahl und Größe der Hündchen bestimmen.

Die Hündin sollte nur dann geröntgt werden, wenn Schwangerschaftsprobleme auftauchen

oder zu diesem Zeitpunkt noch immer unsicher ist, ob sie tatsächlich Welpen bekommt.

(z.B. Verdacht auf Einfrüchtigkeit) Ansonsten stellt das Röntgen eine unnötige Belastung dar.

Die Haare am Bauch der Hündin fallen aus.

 

Befruchtung + 57 Tage:

 

Lebensfähige Welpen können geboren werden. Die letzten vier Wochen in der Gebärmutter

dienen zur stärkeren Ausprägung der Merkmale, entwickeln die Körpersysteme in richtigem

Verhältnis zur Plazenta. Einige geradezu dramatische Veränderungen dieses Systems

zum Zeitpunkt der Geburt verlaufen äusserst schnell.

 

Befruchtung + 63 Tage:

 

Die allgemeine Tragezeit einer Hündin beträgt 63 Tage. Die durchschnittliche

Tragedauer einer Hündin beträgt gemäss jüngeren Untersuchungen zwischen

62 und 66 Tage. Wobei Tragezeiten zwichen 58 und 70 Tage auch möglich sind.
Das Herannahen des Geburtsvorganges kündigt sich durch einen starken Abfall

der Körpertemperatur um ca. 1,5 bis 2 Grad Celsius (12-24 Stunden vor der Geburt)

der Hündin an.

 

 

 

 

Hallo Welt ich bin da !!!

 

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